
Gedichte
Füchse
Füchse schleichen durch meine Träume,
reiben sich an Bäumen. Hier ist unser Revier.
Warum knurren ihre Mägen?
Es ist noch Herbst.
Da sind Mäuse am Boden,
Beeren in den Sträuchern.
Genug für sie alle.
Halten sie mich für tot?
Sie lassen die Beeren hängen,
springen nicht nach Mäusen im Laub.
Langsam umkreisen sie
meinen duftenden Körper,
heben misstrauisch die Nasen,
Ein erster berührt feucht
meine eisigen Finger.
Ich bin wie festgefroren,
erwarte den ersten Biss.
Aber sie rollen sich ein,
neben meinen Beinen.
Körper und Herzschläge
auch an der Brust
und am Ohr. Wie warm,
denk ich, so kann ich schlafen.
Seit dem Frühjahr 26 gehöre ich zur Gruppe des Goldenen Fischs, auf dessen Seite Lyrik und Kurztexte präsentiert werden.
Zuletzt erschienen
Arne hat eine liebevolle Familie und Freunde und ist doch in tiefer Einsamkeit gefangen. Erst als er die faszinierende Laura kennenlernt, gelingt es ihm, sich aus seinem Schneckenhaus zu befreien. Doch er ahnt nicht, womit Laura zu kämpfen hat. So ist es fast zu spät, als Arne erkennt, dass er ihr helfen muss.
Ein Roman über den Willen, Einsamkeit und Traurigkeit hinter sich zu lassen.
„Eine Liebesgeschichte, die sehr zu Herzen geht und dort noch lange bleibt."
NDR Kultur
„Eine stille, feine Adoleszenzgeschichte"
Aachener Zeitung




