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Kronsnest

Das Dorf und der kleine elterliche Hof in der Elbmarsch sind seine ganze Welt: Der empfindsame Hannes leidet unter seinem gewalttätigen, unberechenbaren Vater und den Schikanen in der Schule. Zuflucht findet er allein in der Natur und in seinen Büchern. Doch Hannes beginnt sich zu wehren und unversehens gerät er dabei in die politischen Spannungen der Dorfgemeinschaft. Dabei will er doch eigentlich nur eines – die geheimnisvolle Mara für sich gewinnen, die so ganz anders ist als all die jungen Frauen im Dorf. Ein anderes Leben, denkt Hannes, ein anderes Leben muss doch möglich sein.

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Es war Sonntag, einer jener Sonntage, an denen unvorstellbar schien, dass etwas Schlimmes passieren konnte. Aus den Schornsteinen stieg der Rauch in dünnen Schnüren empor, die Sonne tauchte alles in ein weiches Licht.

„Kronsnest ist ein

so wuchtiger wie überzeugender Roman."

Frank Keil, taz

"Ein faszinierendes Sittengemälde des bäuerlichen Lebens im Schleswig-Holstein der Zeit zwischen Erstem und Zweitem Weltkrieg."

NDR Kultur, Jürgen Deppe, bei der Vorstellung des "Buches der Woche"

Ein starkes Debüt​

 

"Florian Knöppler verknüpft all die Stränge in seinem Debütroman

zu einer spannenden Geschichte. Er ist Journalist von Hause aus

und wohnt seit langen Jahren in der Gegend. Aus seinem Schreiben

spricht eine große Liebe zu dem Land und der Natur, eine Genauigkeit

in der Wahrnehmung bis hin zu Sattelmücken und Getreidehähnchen,

die dem Korn zusetzen, oder den Augen der Dohle, die sich von unten

nach oben schließen. Und wenn ein Kalb geboren wird, dann ist das

keine klinisch reine Angelegenheit und wird auch so beschrieben.

Die Figuren erhalten ebenfalls präzise Konturen. Man hat ihn vor sich,

den Großbauern und Deichgrafen von Heesen, dem sein Hof zerfällt.

Oder Hobe, den Knecht, der bei den Kommunisten kämpft."

Peter Intelmann, Lübecker Nachrichten